Fördergelder gibt es auch für Sie

Ein Unternehmen erfolgreich zu führen erfordert umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen aus vielen Fachbereichen. 

Wer nur auf „learning by doing“  oder „Fehlerlernen“ setzt, zahlt nicht selten hohes Lehrgeld. Schlimmer noch: Informationsdefizite sind die zweithäufigste Ursache für das Aus von Unternehmen.

Das Prinzip des lebenslangen Lernens ist hier die primäre Devise: Diese steht für die kontinuierliche  Weiterentwicklung und Versorgung des Unternehmens mit aktuellen Informationen, sei es in schriftlicher Form oder als Individuelle Beratung. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten und auszubauen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Förderung von Unternehmensberatungen junger und etablierter Unternehmen. Mit dieser Beratungsförderung können Unternehmen einen Zuschuss zu den Kosten erhalten, die ihnen durch die Inanspruchnahme einer Beratung entstehen.

Fördermittel für den Datenschutz

Separate Bereiche unserer Leistungen im Datenschutz und der Datensicherheit sind förderfähig. Einen Zuschuss können Sie für Ihr Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.

Antragsberechtigung: Voraussetzungen für eine Förderung

Der Beratungszuschuss „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wird über das BAFA bereitgestellt. Die neuen Beratungsrichtlinien, die seit 2016 gelten, stufen folgende Unternehmen als antragsberechtigt ein:

  • Jungunternehmen: Nicht länger als zwei Jahre am Markt
  • Bestandsunternehmen: Ab dem dritten Jahr nach der Gründung
  • Unternehmen in Schwierigkeiten: In schwieriger wirtschaftlicher Situation

Der Unternehmenssitz muss sich in der BRD befinden. Außerdem muss das Unternehmen der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen. Sofern es sich um ein „Unternehmen in Schwierigkeiten“ handelt, sind die „Voraussetzungen […] der Leitlinien für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung […] zu erfüllen.“

Unabhängig vom Beratungsbedarf sind bestimmte Unternehmen von der Förderung ausgeschlossen. Dies betrifft:

  • Unternehmen und Angehörige freier Berufe, die in den Bereichen Unternehmens-, Wirtschafts- oder Steuerberatung, Rechtswesen oder Insolvenzverwaltung oder in ähnlicher Weise beraten oder schulen.
  • Unternehmen, die sich im Insolvenzverfahren befinden oder die Voraussetzungen zur Eröffnung erfüllen.
  • Unternehmen, die in einem Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder zu deren Eigenbetriebe stehen.
  • Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine sowie Stiftungen.

Unternehmen, die Beratungen von Unternehmen, z.B. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, der Fischerei und Aquakultur oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1 Absatz der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 ausgeschlossen sind, haben ebenfalls keine Antragsberechtigung.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses zu den Beratungskosten. Die Höhe des Zuschusses wird von den maximal förderfähigen Beratungskosten sowie dem Unternehmensstandort bestimmt.

Der Fördersatz beträgt:

  • 80% in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und ohne Region Leipzig)
  • 60% in der Region Lüneburg
  • 50% in den sonstigen Regionen

Nach Durchführung der Beratung muss ein Verwendungs- nachweis innerhalb der 6-Monats-Frist ebenfalls online über die Antragsplattform des BAFA eingereicht werden.

Der Antragstellende muss im Rahmen des Förderverfahrens mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen.